Open-IT Summit Vortragsthema Klassische Vertriebsfehler

LinuxTag - where .com meets .org

Mit dem Open-IT Summit gelang es uns erstmalig, auf einer offiziellen Open Source Veranstaltung das Vortragsthema „Vertriebsfehler“ einzuschmuggeln, indem wir uns auf „Klassische Startup-Krankheiten“ bezogen. Ein Schelm, der böses dabei denkt… schließlich sind Vertriebspanik, Marktfieber und Kundenallergien grundsätzlich ein Problem für ALLE IT-Unternehmen. Und damit ist es UNSER Thema.

Open-IT Summit 2013 in BerlinDie Vortragskonkurrenz auf dem Open-IT-Summit, welcher parallel zum Berliner LinuxTag unterm Funkturm stattfand, war hart: zwei Messen in zwei Hallen und neun gleichzeitig laufende Vorträge. Aber immerhin hatte ein gutes Dutzend Interessierte den Weg quer übers Messegelände in die Halle 6.3. ganz hinten gefunden. Und trotz angeschlagener Stimme und fehlendem Gehör der Referentin konnten die wesentlichen Botschaften an den Mann gebracht (Frauen waren ausser meiner Wenigkeit leider keine anwesend).

Vortragspräsentation zum Download

Präsentation OpenITSummit „Klassische Startup-Krankheiten“

Die Vortragsankündigung

„Wenn die Software/das Produkt fertig entwickelt ist, machen wir virales Online-Marketing, das hat bei XYZ auch super funktioniert.“ „Unser Produkt/unsere Entwicklung ist so einzigartig/absolut neu/perfekt konstruiert/besser als die Konkurrenz, das findet schon seinen Markt.“ „Wir haben alles in Open Source entwickelt, das ist gesellschaftlich/politisch/ideologisch/… das einzig Wahre/Korrekte/Richtige.“ 1000 mal gehört oder gelesen, wenn Startups oder etablierte IT-Unternehmen ein unbeliebtes Thema behandeln: Vertrieb. Das reicht ja auch, schliesslich weiss jeder, dass Kaufleute und ITler sich ohnehin nicht verstehen – oder? Und wenn der Kunde nicht anbeisst, der Markt nicht reagiert, war er einfach zu dumm. Im Kern durchaus richtig, aber wenig hilfreich, wenn Geld verdient werden muss. Der Vortrag räumt auf mit Vorurteilen zwischen (OSS-)Entwicklern, IT-Anwendern und Auftraggebern, denn letzlich geht es bei der Vermarktung mehr um „Vermitteln“ als um „Vertreiben“. Das eröffnet Spielräume, und wo Spielräume sind, gibt es Regeln und Strategien. Welche Strategien sich zu Erfolgsrezepten entwickeln können und was im Umgang mit Markt und Kunden beachtet werden sollte, wird in anschaulichen und praktischen Beispielen vorgestellt. Fragen und Diskussionen während des Vortrages sind unbedingt erwünscht.

 

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