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Tipps für Open Source Marketing und Vertrieb

Open-Sales.IT Arbeitshilfen und Vertriebstipps

Open-Sales.IT gibt praktische Tipps für das passende Marketing und den praktischen Vertrieb von Open Source Projekten. Zum Beispiel für Werbemittel zum Selbermachen, man muss schließlich nicht alles Experten teuer einkaufen. Manchmal reichen ganz einfache Mittel, um positiv aufzufallen und neue Kunden zu gewinnen. Die Tipps, Tricks, Werkzeuge und Ideen, die wir hier präsentieren, sind auch für den Vertriebs-Laien schnell und leicht umsetzbar. Da fragt man sich dann natürlich:

Warum machen wir das?

Ganz einfach: wir sind „open“ im sales. Wir wollen Open Source Entwicklern zeigen, dass Vertrieb und Markting Spass machen können und dass man dafür manchmal auch kein BWL-Studium braucht. Kreativität und „Köpfchen“ – davon besitzen Open Source Programmierer jede Menge – auch in die vertrieblliche Arbeit investiert, ist schon die halbe Miete. Manchmal reicht dann nur noch ein kleiner Anstoss.

Open-Sales.IT hat grosses Interesse daran, Open Source auch in Sachen Vertrieb zu professionalisieren. Wir bingen unsere deshalb unsere Erfahrungen, Wissen, Infrastruktur, Netzwerke und Fähigkeiten ein. Sie passen zu 80 bis 90%, weil wir ein großes „Toolkit“ aufgebaut haben. Die letzten 10 bis 20% sind dank der Open Source Projekte auch neu für uns, aber wir werden auch diese Erfahrungen hier zeitnah einbringen. Wie in der Open Source Entwicklung fühlen wir uns auch verpflichtet, wieder etwas von unserem Wissen zurückzugeben und offen zu legen.

In unserem Marketing- und Vertriebstoolkit sind Werkzeuge enthalten, die jeder Mensch schnell lernen kann, ohne sich zum „Salesman/Saleswoman“ verbiegen zu müssen. Wir steigen immer da ein, wo Lücken sind, wo die Zeit oder Lust fehlt, sich zu kümmern. Und wer uns bei der Arbeit kennenlernt und beobachtet, kann ohnehin viel mitnehmen. Warum also sollten wir aus dem Rest ein Geheimnis machen.

Mitmachen!

An dieser Stelle sind alle aufgefordert, die sich von unserer Philosophie angesprochen fühlen und selbst mit der einen oder anderen Vertriebs- oder Marketing-Aktion mti ihrem Open Source Projekt erfolgreich waren. Wir freuen uns auf viele Anregungen, Ideen und Erfolgsstories.

Die einfache Vertriebsregel: Wer nicht fragt, bleibt dumm…

Open-Sales.IT Vertriebsthemen im Fokus

Die beste Methode um herauszufinden, was der Kunde will und wo es brennt, heisst: FRAGEN!
Dahinter steckt eine einfache Regel: Wer voraussetzt genau zu wissen, was der Kunde denkt, braucht und will, hat ihn bereits verloren. Eigentlich logisch, denn dann hört man nicht mehr richtig zu, unterbricht, ist nur noch bei sich und dem Produkt, das man verkaufen will. Und mal Hand aufs Herz: wer mag schon selbst ein solches Desinteresse erleben?

Wenn wir angesprochen werden, was wir denken, was Kunden wollen, antworten wir: frage die Kunden, die Du schon hast. Man schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Sie sind dir wohlgesonnen und freuen sich sogar, wenn sie ein Feedback geben dürfen. Sie fühlen sich ernst genommen und Wert geschätzt. Damit wird die Kundenbindung gestärkt und ganz nebenbei erfährt man für die Zukunft, was man gut gemacht hat, also unbedingt beibehalten und verstärken sollte und was verbesserungswürdig ist.

Auch potenzielle bzw. neue Kunden ganz direkt nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu befragen, wird verblüffend-positive Reaktionen hervorrufen, vorausgesetzt es handelt sich nicht um Fragen zu rein technischen Features, sondern um Fragen, welche Aufgaben und Probleme denn genau mit der Open Source Lösung erledigt werden sollen. Erst wenn das klar ist, sind Fragen, ob ein Feature XYZ nicht auch noch ganz nett wäre, eine schöne Ergänzung, die den Kunden zusätzlich überraschen werden. Es geht darum, sich als Open Source Unternehmer positiv von anderen „IT-Buden“ abzuheben. Mit diesem „Wow, der interessiert sich wirklich für mich und nicht nur seine Technik“-Effekt erreicht man genau das: man verkauft gut und nachhaltig.

Kurz gesagt: es wäre doch ganz schön dumm, wenn man so ein einfaches Mittel wie die Frage nicht einsetzt, um Kunden positiv zu beeindrucken oder?

PS: Die Fortgeschrittenen werden jetzt sicherlich mit dem Thema „offene und geschlossene Fragen“ kommen – gut so! Aber dies ist eine andere Geschichte und einen eigenen Artikel wert. Wen es jetzt schon brennend interessiert, kann uns gerne dazu direkt ansprechen.